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11. Juli um 19.30 Uhr in der Mechower Kirche
Christiane WeiseChristine KesslerUlrike EschenburgHans-Jakob-Eschenburg
Ein hochkarätig besetztes Ensemble wird am Donnerstag, den 11. Juli 2019 um 19.30 Uhr Musik des großen Barockmeisters Johann Sebastian Bach im Wechsel mit Werken der baltischen Komponisten Arvo Pärt und Pēteris Vasks vorstellen.

Während die Triosonaten des wichtigsten Vertreters der Bach-Familie schon lange zum gern gehörten Repertoire zahlreicher Kammermusikformationen gehören, widmen sich die Berliner Musiker an diesem Abend auch weniger bekannten, aber nicht minder lohnenswerten Entdeckungen der Gegenwart.

Der Este Pärt erfreut sich einer für einen zeitgenössischen Komponisten ungewöhnlich großen Beliebtheit. Er entwickelt Formen, die durch ihre Regelmäßigkeit große Ruhe ausstrahlen, in statischen Dreiklängen die Ewigkeit repräsentieren, in dynamischen Melodien die Vergänglichkeit der Zeit. Seine Musik entbehrt trotz der Einfachheit des Materials und dem Ziel der Reduktion auf das Wesentliche nicht der Komplexität.

Auch die Werke des Letten Vasks haben in den vergangenen Jahren große Anerkennung gefunden. Seine Kompositionen greifen archaisch-folkloristische Elemente der lettischen Musik auf und setzen sie in eine spannungsreiche Beziehung zur zeitgenössischen Musiksprache.

Die Flötistin Christiane Weise und die Geigerin Ulrike Eschenburg, beide Mitglieder der Staatskapelle Berlin, musizieren gemeinsam mit Christine Kessler, Cembalo (sie ist u.a. ständiger Gast der Akademie für Alte Musik sowie der großen Berliner Orchester) und Hans-Jakob Eschenburg, Solocellist des Rundfunksinfonieorchesters Berlin.

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